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Foto 233: Ymbra | Spion
    
 

DIE ELEKTRONISCHE TIERKENNZEICHNUNG



Wussten Sie, dass in Deutschland jährlich über 300.000 Hunde und Katzen entlaufen oder gar gestohlen werden? Ein Großteil dieser Tiere kehrt nie wieder nach Hause zurück, da die Frauchen / Herrchen von Fundtieren meist nicht ausfindig gemacht werden können.

Eine sichere und einfache Kennzeichnung könnte hierbei helfen. Dazu bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Ein Halsband z. B., aber es kann leicht abgenommen werden oder verloren gehen.

Die bisher übliche Tätowierung darf nach dem neuen Tierschutzgesetz bei Welpen ab der zweiten Lebenswoche nur noch unter Narkose durchgeführt werden, sie ist also mit relativ hohem Aufwand und Schmerzen für das Tier verbunden. Auch sind Tätowierungen mit der Zeit oft kaum noch zu entziffern und können gefälscht werden.

DIE MODERNE TECHNISCHE ENTWICKLUNG ERMÖGLICHT EINE ALTERNATIVE !

Die elektronische Markierung mit einem Transponder.

Diese neue Kennzeichnung lässt sich nicht nur einfach anbringen und schließt eine Verfälschung der Nummer aus, sondern ist vor allem nicht belastend für Ihr Tier, ist lebenslang, fehlerfrei und extrem schnell ablesbar.

Die in dem winzigen Transponder enthaltene Identifikationsnummer wird einer Registrierstelle gemeldet, die sie gemeinsam mit Ihrer Adresse speichert. Von diesem Moment an können Sie im Falle des Verlustes durch die registrierten Daten ermittelt und über den Aufenthaltsort Ihres Lieblings informiert werden. Dank des international geltenden ISO-Standards ist sogar die Rückführung von im Ausland verloren gegangenen Tieren möglich.

Warum sollten Sie Ihr Tier kennzeichnen?

• Zur Identifizierung bei Verlust

Nur durch eine eindeutige Kennzeichnung kann bei einem verloren gegangenen Tier der Besitzer ausfindig gemacht werden. Sie ist die Garantie dafür, dass Sie und Ihr Tier wieder zusammenkommen.

• Zum sicheren Eigentumsnachweis

Eine unverkennbare und fälschungssichere Kennzeichnung ermöglicht im Falle eines Diebstahls sowie bei An- und Verkauf einen zweifelsfreien Eigentums- bzw. Identitätsnachweis.

• Zum Nachweis der Abstammung

Die unverwechselbare Identifikation eines Tieres ermöglicht die eindeutige Zuordnung der Abstammungsdokumente und sichert so die züchterische Glaubwürdigkeit. Für die Teilnahme an Ausstellungen müssen die Tiere gekennzeichnet sein. Auch sollen erbrachte Erfolge wie gute Platzierungen klar mit Ihrem Tier verknüpft werden.

• Zum Nachweis der Gesundheit

Ein gekennzeichnetes Tier kann leichter seinem Impfpass zugeordnet werden. So lässt sich z. B. bei Tollwutverdacht eine Impfung zweifelsfrei nachweisen. Bei einigen Rassen treten bestimmte Erbkrankheiten auf. Um mit diesen Rassen zu züchten, ist eine Gesundheitsbescheinigung nötig, die nur im Zusammenhang mit der Kennzeichnung gültig ist (z. B. polyzystische Nierenerkrankung bei Langhaarkatzen).

• Für den internationalen Reiseverkehr

Die eindeutige Kennzeichnung garantiert an der Grenze eine schnelle und komplikationslose Abwicklung. Für die Einreise in bestimmte Länder, z. B. Norwegen oder Schweden, ist schon jetzt die Identifikation des Tieres durch Transponder-Markierung oder Tätowierung vorgeschrieben.

• Zur Identifizierung von Hunden im Sport

Eine sichere und schnelle Erkennung der Tiere ist bei Hunderennen bzw. Schlittenhunderennen unerlässlich. So werden z. B. Huskies bei einer Gesundheitskontrolle vor dem Start anhand von Transpondern identifiziert.

Wie funktioniert die elektronische Tierkennzeichnung?

Bei der elektronischen Kennzeichnung wird Ihr Haustier mit einem Mikrochip markiert. In diesem Mikrochip ist eine 15-stellige Nummer gespeichert, die mit Hilfe eines entsprechenden Lesegerätes sichtbar wird.

15-stellige Nummer

Der Mikrochip befindet sich gemeinsam mit einer Antenne in einer medizinisch geprüften Bioglaskapsel. Diese Einheit von Mikrochip, Antenne und Hülle wird Transponder genannt. Solch ein Transponder ist so klein wie ein Reiskorn.

Transponder

Der Transponder verhält sich passiv und sendet keine Strahlen aus.

Nur beim Ablesevorgang wird der Chip durch die harmlosen niederfrequenten Radiowellen des Lesegerätes aktiviert.

Der ISO-Standard

Seit 1996 besteht ein internationaler Standard für die Art der Datenübertragung (ISO 11785) und den Nummerncode (ISO 11784). Mit diesem Standard haben Länder, Verbände und Hersteller weltweit eine einheitliche Vorgehensweise vereinbart. Er soll die Kompatibilität der verschiedenen Systeme gewährleisten - jeder Transponder soll von jedem Lesegerät gelesen werden können.

Eine Identifikationsnummer nach ISO-Norm sieht z.B. so aus:

Die ersten drei Ziffern codieren das Land (z.B. 276 für Deutschland), die 12 weiteren Ziffern stellen die weltweit nur einmal vergebene Identifikationsnummer dar.

Der Transponder

Der Mikrochip befindet sich gemeinsam mit einer Antenne in einer medizinisch geprüften Bioglaskapsel. Diese Einheit von Mikrochip, Antenne und Hülle wird Transponder genannt. Solch ein Transponder ist so klein wie ein Reiskorn.

Mikrochip

Der Transponder verhält sich passiv und sendet keine Strahlen aus. Nur beim Ablesevorgang wird der Chip durch die harmlosen niederfrequenten Radiowellen des Lesegerätes aktiviert.

Der BACKHOME-Transponder

• entspricht dem ISO-Standard

• ist nur 13,3 x 2 mm klein

• hält ein Tierleben lang und ist beliebig oft ablesbar

• beeinträchtigt Ihr Tier nicht

• beinhaltet zusätzlich zum Zifferncode auch einen

• alphabetischen Ländercode (DEU - Deutschland)

Das Einsetzen des Transponders

Fast alle Haustiere wie Hund, Katze, Pferd, Papagei, Hase, Kaninchen und kleine Nagetiere können einen Transponder bekommen. Aber auch Reptilien (z. B. Schildkröte, Schlangen, Echsen), Amphibien und Fische werden elektronisch gekennzeichnet.

Der Transponder wird bei Hund, Katze und Nagern an der linken Halsseite unter die Haut appliziert. Dieser Eingriff wird von einer Tierärztin / einem Tierarzt ohne Narkose mit Hilfe eines sterilen Einweg-Applikators durchgeführt. Die Belastung für das Tier entspricht der einer Impfung. Der Transponder verwächst dann mit dem Bindegewebe und wird so fixiert. Er ist von außen nicht sichtbar und beeinträchtigt Ihr Tier nicht.

Das Einsetzen des Transponders

Das Ablesen

Mit einem entsprechenden Lesegerät kann der individuelle Code sofort nach der Applikation abgelesen werden - lebenslang und beliebig oft. Diese Geräte sind in der Regel in Tierarztpraxen, auf Ausstellungen und an Grenzstellen vorhanden.

Das Ablesen mit dem Transponder

Das ISO MAX Ill-Lesegerät

• erkennt alle auf dem Markt befindlichen Transponder

• sowohl ISO-Transponder als auch alte, nicht genormte Transponder

• hat einen max. Leseabstand von 30 cm

• speichert bis zu 1000 Codes

• kann mit dem PC verbunden werden (Software wird mitgeliefert)

• ist einfach zu bedienen

• hat 12 Monate Garantie

Das ISO MAX Ill-Lesegerät

Das System

Der BACKHOME-Transponder, das ISO MAX Ill-Lesegerät und das MINI MAX-Lesegerät bilden das BACKHOME-Kennzeichnungssystem, welches von der Schweizer Firma DATAMARS entwickelt wurde.

Zahlreiche Studien und die Erfahrung aus Ländern, wo die "Chippung" seit Jahren üblich ist (z.B. Schweden, Niederlande), bestätigen die lebenslange Funktionsfähigkeit und gute Verträglichkeit.

Damit werden die BACKHOME-Produkte Ihren hohen qualitativen Ansprüchen als Haustierbesitzerin / Haustierbesitzer gerecht.

Wo können Sie Ihr Tier elektronisch markieren lassen?

Dieses geschieht fachkompetent durch die Tierärztin / den Tierarzt Ihres Vertrauens.

Wem teilen Sie die Transponder-Nummer mit?

Am besten lassen Sie Ihr Tier gleich bei einer eigens dafür eingerichteten Organisation registrieren. Ein Anmeldeformular erhalten Sie von Ihrer Tierärztin bzw. Ihrem Tierarzt.

Mit dem Transponder werden 6 Aufkleber geliefert. Auf diesen steht der Strichcode mit der Nummer des applizierten Transponders. Die Aufkleber können verwendet werden für:

• Anmeldung bei der Registrierstelle

• Impfpass

• Karteikarte der Tierärztin / des Tierarztes

• Zuchtpapiere

• Eigene Buchführung

TASSO - Tierschutz und Tierregistrierung


Meinungen:

Hallo,

eine Chipkennzeichnung sollte langsam von Gesetzgeber angedacht werden, schon allein damit auch der Besitzer eines Tieres ermittelbar ist, es würde viele Tiere davor bewahren einfach ausgesetzt zu werden.

Für einen Freigänger würde ich momentan aber immer auch noch die Tätowierung anraten. Häufig werden verirrte oder entlaufene Tiere von Menschen gefunden, die nur auf Grund der Tätowierung weitere Nachforschung veranlassen, der Chip also erst in zweiter Linie geprüft wird.

Selbst wenn eine Tätowierung mit der Zeit unleserlich wird, sie gibt immer vielen den Anstoß dann beim Tierschutz oder Tierarzt weiter zu fragen.

Die Züchter sollten die Ersten sein, die ihre Kitten nur noch gechipt abgeben, damit ihr Beispiel vielleicht noch mehr Schule macht.

Eva




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