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Ursprünge der Katze

Man muß schon ca. 50 Millionen Jahre in der Geschichte der Erde zurückgehen, d. h. bis zum Beginn des Alttertiärs (Paläozän), um die ältesten Vorfahren der Katze ausfindig zu machen, die Landraubtiere. Die heutige Hauskatze gehört zur selben Art wie die Raubkatzen:

in Europa: Felis sylvestris

in Afrika: Felis lybica

in Indien: Felis ornata.

Felis ornata kommt der Katze, die uns heute gemeinhin Gesellschaft leistet, am nächsten. Man geht davon aus, daß die Katze erst zwischen 4000 und 3000 v.Chr. Einzug in den menschlichen Haushalt fand, wo ihre Aufgabe in der Jagd nach Nagern bestand, die regelmäßig die Erntebestände plünderten. Zuerst war sie wahrscheinlich im frühen Ägypten, in Indien und Persien beheimatet.

Durch den Warenverkehr gelangte sie dann nach Griechenland, in das Altägyptische Ptolemäus-Epoche, Louvre-Museum Römische Reich und später durch die Eroberung Galliens auch nach Westeuropa. Heute leben mehr als 42 Millionen Katzen in Europa, die ihr Leben mit uns teilen. Ihre Beliebtheit hat mehrere Gründe: Durch ihren Körper, ihre Augen und ihre Haltung verkörpert die Katze Schönheit und Anmut. Zum anderen verkörpert die Katze die bedeutenden Werte dieses ausklingenden 20. Jahrhunderts: Unabhängigkeit, Persönlichkeit und Natürlichkeit. Der dritte Grund liegt in unserer Lebensart: Mit ihren natürlichen Eigenschaften (kleine Größe, Selbständigkeit, Sauberkeit usw.) ist die Katze der ideale Gefährte, insbesondere für Berufstätige und Menschen, die in Mietwohnungen leben.

Statue der Göttin Bastet. Foto: Wladlen Sividow